Krankenversicherung

“Finanztest”: Welche Krankenkassen teuere Reiseschutz-Impfungen bezahlen

Wer seine Reiseimpfungen selbst bezahlen muss, ist leicht mehrere Hundert Euro los. Alleine die drei erforderlichen Impfdosen gegen die leberschädigenden Infektionskrankheiten Hepatitis A und B kosten zusammen 230 Euro. Doch viele Krankenkassen zahlen die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Reiseimpfungen, wie die Zeitschrift “Finanztest” aktuell brichtet. Neben den Hepatitis-Impfungen zählten dazu auch solche gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Influenza, Meningokokken, Typus und Tollwut.


Eine vollständige Kostenübernahme gibt es laut dem Magazin zum Beispiel bei der IKK gesund plus, der Signal Iduna IKK, der Techniker Krankenkasse oder zahlreichen Betriebskrankenkassen. Dagegen müssten etwa die Versicherten der größten deutschen Krankenkasse Barmer GEK die Reiseimpfungen aus eigener Tasche bezahlen. Finanztest rät, sich rechtzeitig, also mindestens acht Wochen vor einer Reise, beim Arzt oder dem Centrum für Reisemedizin (www.crm.de) über die für das Urlaubsland empfohlenen Schutzimpfungen zu informieren.

Mehr dazu auch bei Finanztest Online: www.test.de/reiseimpfung.

Übrigens: Die Kosten für medizinisch notwendige Impfungen, wie gegen Kinderlähmung, Diphtherie, Wundstarrkrampf und Röteln, müssen alle Kassen übernehmen.

Quelle: Finanztest (Ausgabe 5/2010)
(ENDE) versicherungspuls.de/22.04.2010