Photovoltaik

Versicherungsschutz für Solarstrom-Anlagen

Photovoltaikanlagen erfreuen sich bei deutschen Hausbesitzern steigender Beliebtheit. Bei der Installation sollte auch der Versicherungsschutz berücksichtigt werden. Wichtig ist insbesondere, dass Hausherren nach der Nachrüstung einer Solaranlage den dann höheren Gebäudewert ihrer Wohngebäudeversicherung melden. Ansonsten droht die Gefahr der Unterversicherung. Doch selbst dann sind die Kollektoren – gerade bei größeren Anlagen – meist nur gegen die Klassiker Feuer, Blitzschlag, Sturm und Hagel versichert.


Eine zusätzliche Photovoltaik-Versicherung entschädigt dagegen je nach Vertragsumfang auch für Schäden durch Bedienungsfehler, Vandalismus, Diebstahl, Sabotage, Überspannung im Stromnetz, Kurzschluss und Marderbiss an Strom führenden Leitungen. Im Schadenfall ersetzt werden auch Aufräum- und Entsorgungskosten, Maurerarbeiten sowie Kosten für Gerüste und Arbeitsbühnen. Bei Schäden durch Konstruktions-, Material- und Ausführungsfehler springt der Versicherer ebenfalls ein. Die jährlichen Kosten für eine solche PV-Police belaufen sich in der Regel auf nicht mehr als ein Prozent der Gesamtinvestition.

Haftpflicht für Solaranlage

Ergänzend sollte geprüft werden, ob die Photovoltaik-Versicherung einen Haftpflichtschutz enthält. Damit sind Hausbesitzer auch finanziell auf der sicheren Seite, falls beispielsweise mal ein Solarmodul beim Sturm vom Dach geweht wird und auf ein parkendes Auto stürzt. Vorab empfiehlt sich hier jedoch ein Blick in die Versicherungsbedingungen der Privathaftpflicht oder der Haus- und Grundstückseigentümer-Haftpflicht. Teilweise sind Schäden durch eine eigene Solaranlage hier bereits mit abgesichert.

Mit Quellen von: FinanceScout24
(ENDE) versicherungspuls.de/28.04.2010