Niedrige Beiträge sind nicht alles

Risiko-Lebensversicherung nicht mit zu kurzer Laufzeit wählen

Kurz notiert: Wer für den Fall des eigenen Todesfalls seine Hinterbliebenen (Mann bzw. Frau, Kinder) absichern möchte, kommt um eine Risiko-Lebensversicherung kaum herum. Hier werben manche Versicherungen derzeit mit Laufzeiten von nicht mehr als zehn Jahren. Doch wer beispielsweise mit Anfang 30 die Familie absichern will, sollte neben einer hohen Versicherungssumme auch eine ausreichend lange Laufzeit wählen – und eben nicht nur auf niedrige Beiträge achten.

“Eine gute Risikolebensversicherung sollte solange dauern, bis die eigenen Kinder die Ausbildung abgeschlossen haben. Im Regelfall sind das 20 Jahre oder mehr”, kommentiert Hartmut Schmid, Versicherungsexperte von Aspect Online. Zwar sei bei kürzerer Laufzeit die Prämie geringer. Bei zu kurzen Fristen bestehe jedoch die Gefahr, dass die Versicherung den Kunden nach Vertragsende etwa aufgrund von neuen Erkrankungen nicht mehr annimmt, wenn dieser den Schutz dann verlängern will. Im Übrigen könnten Versicherungsnehmer auch bei längeren Laufzeiten durch einen gründlichen Versicherungsvergleich im Vorfeld bei den Versicherungsbeiträgen sparen.

Quelle: Aspect Online
(ENDE) versicherungspuls.de/27.04.2010