Alle Artikel aus der Kategorie: Lebensversicherung

Teure Verträge kosten dreimal so viel

Risikolebensversicherung: Unterschiede vor allem beim Preis

Die Leistungen von Risikolebensversicherungen unterscheiden sich kaum. Allerdings kann es sich lohnen, die Preise der Policen zu vergleichen. Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest bei einem Angebots-Check mit 40 Versicherern. Teure Verträge kosten demnach dreimal so viel wie günstige, ohne dabei entscheidende Vorteile zu bieten.

Niedrige Beiträge sind nicht alles

Risiko-Lebensversicherung nicht mit zu kurzer Laufzeit wählen

Wer für den Fall des eigenen Todesfalls seine Hinterbliebenen (Mann bzw. Frau, Kinder) absichern möchte, kommt um eine Risiko-Lebensversicherung kaum herum. Hier werben manche Versicherungen derzeit mit Laufzeiten von nicht mehr als zehn Jahren. Doch wer beispielsweise mit Anfang 30 die Familie absichern will, sollte neben einer hohen Versicherungssumme auch eine ausreichend lange Laufzeit wählen – und eben nicht nur auf niedrige Beiträge achten.

Altersvorsorge nach der Babypause

Vier von fünf Frauen wollen wieder arbeiten, wenn ihre Kinder aus dem Gröbsten heraus sind. Eigenes Geld verdienen, neue Herausforderungen suchen, Selbstbewusstsein tanken: Es gibt viele Motive, die Mütter zurück in den Job ziehen. Für rund zwei Drittel der Frauen spielt dabei auch das Thema Rente eine wesentliche Rolle. Hier klafft vielfach eine große Lücke, die mit privater Vorsorge geschlossen werden sollte.

Rückkauf von Lebensversicherungen in der Krise

Wer seine Lebensversicherung aus finanziellen Nöten verkaufen will, muss sich auf harte Zeiten einstellen: Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen steckt in der Krise, berichtet die Financial Times Deutschland (ftd). Demnach finden nur noch die wenigsten Versicherungsnehmer einen Käufer für ihre Police, der mehr Geld zahlt als der eigene Versicherer bei einer Kündigung der Lebensversicherung. Im Sog der Finanzkrise sei auch der so genannte Zweitmarkt für Lebensversicherungen in die Knie gegangen.

Neue Regel für steuerbegünstigte Lebensversicherungen

Seit dem 1. April 2009 greifen veränderte Regeln für Lebensversicherungen. Damit neu abgeschlossene Verträge vom Fiskus als steuerbegünstigt anerkannt werden, müssen die damit verbundenen Einzahlungen zu mindestens 50 Prozent in die Absicherung für den Todesfall fließen, wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem Newsticker berichtet. Im Gegenzug sinken jedoch der Sparanteil und damit auch die mögliche Rendite. Bei Altverträgen, die bis zum 31. März 2009 abgeschlossen wurden sind, änderte sich nichts.