Alle Artikel aus der Kategorie: Berufsunfähigkeitsversicherung

Digitalisierung

InsurTech: Erste digitale Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Berliner Startup Getsurance hat mit seinem Produkt „Getsurance Job“ die deutschlandweit erste komplett digitale Berufsunfähigkeitsversicherung gestartet. Vertragsabschluss und die Risikoprüfung sollen vollständig über das Internet erfolgen und in der Regel nur wenige Minuten in Anspruch nehmen. Seinen Kunden verspricht das Unternehmen dadurch deutlich niedrigere Beiträge.

Versicherungsstatistik

Berufsunfähigkeit trifft Versicherte mit 47 Jahren

Berufsunfähigkeit trifft viele Menschen mitten im Berufsleben: Werden Männer berufsunfähig, sind sie im Schnitt 48 Jahre alt, bei Frauen liegt das Durchschnittsalter sogar zwei Jahre niedriger. Insgesamt beträgt das Durchschnittsalter bei Eintritt der Berufsunfähigkeit 47 Jahre, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet.

Absicherung der Arbeitskraft

Berufsunfähigkeit: Ein häufig unterschätztes Risiko

Auch wenn die meisten Menschen denken „mich trifft es nicht“ – rund jeder vierte Arbeitnehmer scheidet erwerbsgemindert oder komplett berufsunfähig aus dem Arbeitsleben aus. Schuld daran ist oft nicht ein plötzlicher Unfall, sondern viel häufiger sind es Krankheiten wie Wirbelsäulen- und Gelenkschäden oder psychische Belastungen. Da die finanzielle Unterstützung vom Staat gering ausfällt, ist die private Vorsorge mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung heutzutage unerlässlich.

FINANZtest-Umfrage

Berufsunfähigkeitsversicherungen: Nicht jeder bekommt “sehr gute” Tarife

“Sehr gute” Tarife für Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es reichlich – Kunden müssen sie nur bekommen. Lediglich jeder vierte Versuch, eine gute Versicherung abzuschließen, ging glatt. Meistens waren Vorerkrankungen von Interessenten die Ursache für Probleme, wie die Verbraucherzeitschrift FINANZtest (Juli-Ausgabe), gestützt auf einen Leseraufruf mit 274 Kundenaussagen, berichtet.

Berufsunfähigkeit: Die häufigsten Gründe für das vorzeitige Berufs-Aus

Gerade einmal jeder zehnte Arbeitnehmer sichert sich gegen Berufsunfähigkeit ab – obwohl statistisch gesehen immerhin jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte vom plötzliche Berufs-Aus wegen körperlicher oder seelischer Erkrankungen betroffen ist. Viele Menschen meinen dabei offenbar, das Risiko schon mit einer Unfallversicherung absichern zu können. Doch in nur 15 Prozent der Fälle ist ein Unfall tatsächlich Schuld an der Berufsunfähigkeit; viel öfter sind es Krankheiten.

Urteil: Versicherung trägt Beweislast für Angaben im Antragsformular

Neues aus der Rechtssprechung: Objektiv unrichtige und unvollständige Angaben in einem Versicherungsformular sind nicht zwangsläufig ein Grund für die Beendigung des Versicherungsvertrages. In einem aktuellen Fall hatte eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit dem Hinweis auf objektiv unrichtige und unvollständige Angaben der Versicherungsnehmerin im Antragsformular Leistungen verweigert – nach Meinung der Richter jedoch zu Unrecht, da die Assekuranz die vorgeblich “arglistige Täuschung” nicht beweisen konnte.