Vierer-Fusion: Deutschlands größte Innungskrankenkasse entsteht

Die Verwaltungsräte der IKK Baden-Württemberg und Hessen, der IKK Hamburg, der IKK Sachsen und der IKK Thüringen haben die Fusion ihrer vier Innungskrankenkassen zum 1. Januar 2010 beschlossen. Mit über 1,8 Millionen Versicherten entsteht somit die deutschlandweit größte Innungskrankenkasse (IKK). Der gemeinsame Name lautet dann “IKK classic”.


Durch ihre gemeinsame Größe erhoffen sich die vier Krankenkassen mehr Einfluss bei Verhandlungen um die besten Leistungen für ihre Versicherten und als Interessensvertreter in der Landes- und Bundespolitik. Davon sollen alle IKK-Versicherten profitieren, betonen die Verwaltungsräte der Innungskrankenkassen. Alle vier Kassen bekennen sich zu Leistungsqualität und -vielfalt sowie hohem Service.

Wohnortnaher Service, mehr Leistungen

Mit einem flächendeckenden Geschäftsstellennetz in Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Thüringen und Hamburg setzt die IKK classic weiterhin auf individuelle Kundenberatung. Über 3.000 IKK-Mitarbeiter betreuen in mehr als 180 Geschäftsstellen die Versicherten wohnortnah. Die bisherigen persönlichen Ansprechpartner der Versicherten vor Ort ändern sich nicht. Anliegen werden fallabschließend in der Region geklärt. Grundsatz der Organisation ist: So regional wie möglich, so zentral wie nötig.

Die Zusatzleistungen der vier Innungskrankenkassen werden ab 2010 zusammengeführt. Die besten Extras der einzelnen Kassen sollen dann allen Versicherten der IKK classic bundesweit zur Verfügung stehen. Während der Fusionsphase wird allen Kunden der vier Innungskrankenkassen ein nahtloser Krankenversicherungsschutz garantiert. Die bisherigen KV-Karten behalten ihre Gültigkeit. Die IKK classic wird sowohl alle Leistungserbringer als auch alle Arbeitgeber über den Zusammenschluss informieren, sodass den Versicherten kein zusätzlicher Aufwand entsteht.

Im Übrigen siehe da: Einen wikipedia-Beitrag zur neuen IKK classic gibt es auch schon…

Quelle: IKK Sachsen
(ENDE) versicherungspuls/18.11.2009