Studie: Krankenversicherte offen für Zusatzversicherungen

Die Mehrheit der gesetzlich Krankenversicherten (61 Prozent) ist prinzipiell bereit, ihren Krankenversicherungsschutz auszubauen und eine Zusatzversicherung abzuschließen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Korehnke Kommunikation. Bei den Befragten steht vor allem die Absicherung für den Zahnersatz und die Zahnbehandlung im Vordergrund (Zahnersatz: 39 Prozent; Zahnbehandlung/-pflege: 31 Prozent).


Interessant sind außerdem Zusatzpolicen, die optische und akustische Hilfsmittel wie Brillen und Hörgeräte bezuschussen (26 Prozent) sowie eine gute Betreuung im akuten medizinischen Versorgungsfall absichern, wie der schnelle Zugang zu Spezialisten (26 Prozent) und eine bessere Unterbringung und Behandlung im Krankenhaus (24 Prozent).

Nahezu ebenso häufig äußern die GKV-Versicherten Bedarf an Zusatzversicherungen für die Leistungsbereiche Befreiung von Medikamentenzuzahlungen (23 Prozent), Auslandskrankenschutz (23 Prozent) und Heilmittel wie Massagen und Physiotherapie (22 Prozent), gefolgt von Pflegezusatzschutz (20 Prozent) und Naturheilverfahren bzw. alternative Methoden (19 Prozent).

Die Möglichkeit, Zugang zu neuen, innovativen Medikamenten und Behandlungsmethoden zu erhalten, deren Kosten die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt, ist immerhin für 18 Prozent der Befragten attraktiv. Für regelmäßige Präventionsprogramme wie Ernährungsberatung und sportmedizinische Beratung sind allerdings nur neun Prozent der GKV-Versicherten bereit, eine Zusatzversicherung abzuschließen.

Die detaillierte Ergebnisse der Studie können beim Marktforschungsunternehmen Mindline Media abgerufen werden: Interesse an Krankenzusatzversicherungen: Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonbefragung – Oktober 2009 (.pdf-Präsentation).

Quelle: Korehnke Kommunikation, Mindline Media
(ENDE) versicherungspuls/23.10.2009