Haftpflichtversicherung beim Umzug

Die Kartons sind gepackt, die Möbel abgebaut, jetzt muss der Hausrat nur noch in die neue Wohnung. Gerade junge Leute setzen bei einem Umzug auf Do-it-yourself. Doch die vermeintlich günstige Lösung kann teuer werden. Wer beim Tragen sperriger Gegenstände, zum Beispiel einer Waschmaschine, das Treppenhaus beschädigt, muss für die Reparaturkosten aufkommen: Ein klassischer Fall für die private Haftpflichtversicherung. Aber nicht nur hierbei kann eine Privathaftpflicht vor unliebsamen Umzugsfolgen schützen.


Oft packen Freunde beim Umzug mit an. Und dann geschieht etwas, mit dem keiner rechnet, was jedoch laut der HUK-Coburg gar nicht selten vorkommt. Das Umzugsgut ist nicht fachgerecht gesichert und beim Transport wird einer der Helfer verletzt. Ein alltägliches Beispiel: In all dem Trubel hat der Umziehende vergessen, die Türen eines Schrankes zu verschließen. Während er den Schrank zusammen mit seinem Freund trägt, öffnet sich eine Schranktür und quetscht die Hand des Helfers.

Eine Fahrlässigkeit, die den Schrankbesitzer ohne Haftpflichtversicherung teuer zu stehen kommen kann: Die Wunde muss im Krankenhaus versorgt werden und der Helfer kann mehrere Tage nicht arbeiten. Die Krankenkasse wird sich die Behandlungskosten ebenso wie der Arbeitgeber die Kosten für die Lohnfortzahlung vom Verursacher zurückzahlen lassen. Zudem kann der Helfer Schmerzensgeld verlangen.

Hausratversicherung informieren

Und an noch etwas sollte man denken: Nur wer die Hausratversicherung im Vorfeld über den Wohnungswechsel informiert, hat während der Dauer des Umzugs in beiden Wohnungen Versicherungsschutz. Wichtig ist das Gespräch auch aus einem anderen Grund: Ein Wohnungswechsel ist häufig mit einer Veränderung der Wohnfläche verbunden. Wer sich beraten lässt, umgeht die Gefahr der Unterversicherung, aber auch ein Zuviel an Prämien.

Quelle: HUK Coburg
(ENDE) versicherungspuls/05.05.2009/mar