Krankenversicherung: Kostenübernahme von Reiseschutzimpfungen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben – leider nicht immer nur Schönes. So kann der lang ersehnte Urlaub ohne die richtige Reiseschutzimpfung schnell zum negativen Erlebnis werden. Reiseimpfungen zählen zu den Vorsorgeleistungen, die zwar von Ärzten empfohlen, jedoch nicht von allen Krankenkassen bezahlt werden. Nur bei rund einem Drittel der Kassen sind die Kosten für private Schutzimpfungen Teil des Leistungskataloges.

Einen ersten Überblick, welche Kasse welche Schutzimpfung übernimmt, finden Sie auf den Seiten des Centrums für Reisemedizin. Zudem empfiehlt sich die direkte Nachfrage bei Ihrer Krankenversicherung.


Übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten der Reiseimpfung nicht, kann die Vorsorge schnell teuer werden: So kostet beispielsweise die Schutzimpfung vor Hepatitis A und B mehr als 200 Euro. Die Krankheit ist vor allem im Mittelmeerraum, Osteuropa sowie in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas verbreitet. Weil die Viren relativ schnell übertragen werden können, ist eine Impfung sehr sinnvoll, wenn man in die betroffenen Regionen reisen will.

Damit der Reiseschutz in solchen Fällen nicht zur finanziellen Belastung wird, raten beispielsweise die Experten der DEVK Versicherung zur privaten Absicherung. So umfasst etwa ihr Vorsorge-Tarif eine Impfberatung und die Kostenübernahme für Impfungen, Impfstoff und Prophylaxe. Solche Zusatzversicherungen beschränken sich zudem oftmals nicht nur Reiseschutzimpfungen. Bei der DEVK werden unter anderem auch die Kosten für sportmedizinische Vorsorge, wichtige Krebspräventionsmaßnahmen und extra Vorsorgeuntersuchungen für Kinder übernommen.

Abschließender Tipp: Ein sicherer Impfschutz kann kurz vor Reiseantritt oftmals nicht mehr erreicht werden, da die Zeit für Mehrfachimpfungen nicht mehr ausreichend ist. Reisende sollten sich daher so früh wie möglich über Krankheitsvorkommen und Kostenübernahmen informieren.

Mehr zum Thema:
Übersicht: Empfohlene und vorgeschriebene Reiseimpfungen (BKK Gesundheit)

Quelle: DEVK, Centrum für Reisemedizin
(ENDE) versicherungspuls/27.04.2009/mar