Hausratversicherung: Guter Schutz auch zum kleinen Preis

Ob Einbruch, Feuer, Blitzschlag oder Wasserschaden – ein solcher Schaden kann schnell zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Über eine Hausratversicherung können die Risiken vermieden werden. Die Stiftung Warentest/Finanztest hat Tarife von 52 Versicherern geprüft und ist dabei auf enorme Preisspannen gestoßen. Wer bereits über eine Hausratversicherung verfügt, sollte daher einen Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter prüfen. Dadurch können bis zu 200 Euro jährlich gespart werden.

Für vergleichbare Leistungen wurden große regionale Unterschiede sichtbar, wie die Experten von Finanztest festgestellt haben. So bezahlten Versicherte in der Stadt deutlich höhere Beiträge als in ländlicheren Gegenden. Günstige Hausratversicherungen gebe es bei LBN, Asstel und Docura. Für Kunden auf dem Land seien auch KarstadtQuelle und Neckermann kostengünstige Anbieter.


Die Versicherungssumme sollte dem Preis für die Neubeschaffung des Hausrats entsprechen. Andernfalls besteht eine Unterversicherung und der Versicherer kann für Schäden nur anteilig aufkommen. Teilweise werden jedoch Tarife angeboten, bei denen der Versicherer auf den Einwand der Unterversicherung verzichtet. Wertvollerer Besitz sollte mit der Digitalkamera dokumentiert und die zugehörigen Anschaffungsrechnungen aufgehoben werden.

Hausratversicherung nicht zwingend nötig

Ein absolutes Muss ist die Hausratsversicherung laut Finanztest jedoch nicht. Ist die persönliche Habe von geringem Wert, sollte man prüfen, ob ein Versicherungsschutz wirklich von Nöten sei. Individuelle Bedürfnisse, wie zum Beispiel den Schutz vor Fahrraddiebstahl und Überspannungsschäden sollten unbedingt erfragt werden.

Alle Ergebnisse der Studie gibt’s bei test.de zum Nachlesen: Hausratversicherung: 82 Tarife im Check. Dort gibt es verschiedene Tipps und Hinweise für den Abschluss einer solchen Police.

Quelle: Stiftung Warentest/Finanztest
(ENDE) versicherungspuls/24.04.2009/mar