Autoverkauf: Versicherungsschutz bei der Probefahrt

Das neue Auto ist bestellt, das alte muss verkauft werden – sofern es nicht der Abwrackprämie zum Opfer fällt. Doch Achtung, wenn Interessenten eine Probefahrt machen wollen. Wer einem Fremden einfach den Autoschlüssel in die Hand drückt und gute Fahrt wünscht, spielt mit seinem Versicherungsschutz, warnt die Huk Coburg in ihrem aktuellen Rechtstipp.


Von Diebstahl könne man nur sprechen, wenn ein Gewahrsamsbruch vorliegt – also wenn der Käufer dem Eigentümer das Auto gegen seinen Willen abnehme. Entscheide sich der Käufer jedoch während der Fahrt, einfach nicht mehr zurückzukommen, sei dies nach Auffassung des Gesetzgebers kein Diebstahl. Der Eigentümer habe ihm den Schlüssel ja freiwillig gegeben. An dieser Stelle sei also Vorsicht geboten: Im Ergebnis könne es sein, dass die Teilkasko für das verschwundene Auto nicht zahlen müsse, erläutert die Huk Coburg.

Verkäufer sollten sich in solchen Situation auf jeden Fall Ausweis und Führerschein zeigen lassen – und am besten zumindest den Ausweis während der Probefahrt behalten. Völlig auf Nummer sicher geht natürlich, wer während der Probefahrt mit im Auto sitzt.

Quelle: Huk Coburg
(ENDE) versicherungspuls/15.04.2009/mar